Quelle : Jubiläumsschrift zum 25- jährigen Vereinsjubiläum der Tischtennisfreunde Obergrombach e.V. (1993)


Franz Lamberth war der Mann der ersten Stunde

Die Tischtennisfreunde Obergrombach begehen 1993 ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum. Der Tischtennissport in Obergrombach nahm jedoch schon rund 20 Jahre früher seinen Anfang (wohlgemerkt der organisierte Sport).
Und hier gebührt einer Person letztendlich posthum Dank und Anerkennung: Franz Lamberth. Er hatte in der langen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Nordfrankreich seine Liebe zum Tischtennissport entdeckt und sich nach seiner glücklichen Rückkehr im Jahre 1948 sofort daran gemacht, eine Tischtennisabteilung im Turnverein Obergrombach ins Leben zu rufen. Hierzu konnte er zunächst seine Brüder Alois und Herrmann gewinnen. Zu ihnen gesellte sich eine Reihe junger Männer, die in Untergrombach im katholischen Jugendheim neben dem Pfarrhaus schon längere Zeit unorganisiert diesem Sport nachgingen. Es waren dies Josef Biedermann, Josef Bauknecht, Ernst Drescher, Stefan Hochstein und Anton Hannich.

1949 konnten dann schließlich die Rundenwettkämpfe aufgenommen werden. Gespielt wurde zunächst im Gasthaus zu Krone in einem Anbau unterhalb der alten Schule. Die Zunahme der sportlichen Aktivitäten des Ternvereins Obergrombach machten es zwischenzeitlich unumgänglich, dass die Tischtennisabteilung in das Rathaus umgesiedelt wurde. Dort konnte der Trainingsbetrieb leider nur auf einer Platte aufrechterhalten werden.
So schaute man schließlich hoffnungsvoll der Fertigstellung des Jungendheims (Festhalle) entgegen. Noch im Rohbau befindlich wurde 1951 der Umzug vorgenommen und man besaß nunmehr für die damalige Zeit ideale räumliche Voraussetzungen, welche logischerweise auch eine entsprechende Resonanz zeigten. So stieß zum Beispiel Herr Wolfgang Bauschke, der langjährige Rektor der Grund- und Hauptschule, mit dem Tag seiner Versetzung nach Obergrombach zu der jungen Abteilung.

Leider währte das Glück in der Festhalle nicht allzu lange. Die Inanspruchnahme der Räumlichkeiten durch den Turnverein und die kulturellen Vereine, sowie Festivitäten, die das ganze Jahr über in diesem neuen Begegnungszentrum abgehalten wurden, schränkten die Bewegungsfreiheit der Tischtennisabteilung mehr und mehr ein.

Darüber hinaus hatte die Tischtennisabteilung mit einer weiteren Schwierigkeit zu kämpfen. Die Verbandsspiele wurden verbindlich Sonntag morgens um 9:30 Uhr , also während des Hauptgottesdienstes ausgetragen. Dies war der kirchlichen sowie auch der politischen Gemeinde ein Dorn im Auge. Da half auch nichts, dass die Spieler (Unter- wie Obergrombach) gelegentlich beim Frühgottesdienst in Obergrombach ihrer Christenpficht nachkamen. Als letztlich eine ordnungsgemäße Abwicklung des Spielbetriebes nicht mehr gewährleistet war, suchte man in Untergrombach im Gasthaus "Zur Kanne" einen neuen Raum. Die Tischtennisabteilung des Turnvereins Obergrombach löste sich 1953 auf und gründete in Untergrombach einen eigenständigen Verein unter dem Namen " Tischtennisfreunde Untergrombach".

In der "Kanne" spielte man im zweiten Stock. Das Haus war nun wirklich nicht für sportliche Aktivitäten gebaut, sodass man den Wunsch des Besitzersum Beendigung des Spiel- und Trainingsbetriebes nur verstehen konnte.

Im Frühjahr 1956 wlurde man mit dem Besitzer des gegenüberliegenden Gasthauses "Zum Engel" handelseinig. Der größere Saal dort verhalf den Tischtennisfreunden zu einem neuen Aufschwung. Zwischenzeitlich musste man allerdings den Weggang von Franz Lamberth, des Organisators im Hintergrund, verschmerzen, der aus familiären Gründen nach Jöhlingen zog. Er blieb aber auch dort noch lange Jahre als Spieler und Trainer seinem geliebten Sport treu.

Das Jahr 1961 bedeutete einen nächsten gravierenden Einschnitt im sportlichen Treiben. Der Mietvertrag im Gasthaus "Zum Engel" wurde leider nicht mehr verlängert und man stand somit ein weiteres Mal vor dem Nichts. Schließlich fanden die Spieler beim TV Untergrombach eine neue Bleibe. Schweren Herzens geb man seine Selbständigkeiten auf und führte seine Aktivitäten als Abteilung des TVU weiter. Die zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (dienstag von 20:00 - 22:00 Uhr) waren allerdings nicht gerade ideal. eine gezielte Nachwuchsarbeit war undenkbar, die Abteilung bestand bisweilen nur aus den sechs Spielern, die für eine Mannschaft vorgeschrieben waren. Diese besagten Verhältnisse führten 1968 dazu, dass man nahe daran war, dem Tischtennissport aufzugeben.

Doch damit waren Abteilungsleiter Günter Stoll und sein Mitstreiter Rolf Köhler nicht einverstanden. Auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten besannen sich beide des Ursprungs des Tischtennissports, nämlich auf die Festhalle in Obergrombach. Mit den damaligen Pächtern und mit der politischen Gemeinde unter "Sport"-Bürgermeister Bauer war man dankeswerter Weise schnell einig.

Im Herbst 1968 wurde (von neuem) der selbständige Verein "Tischtennisfreunde Obergrombach" gegründet. Die nahezu uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten der Halle fanden schnell ihren Widerhall. Durch Neuzugänge konnten schon bald zwei Mannschaften ins Rennen geschickt werden. Die Nachwuchsarbeit fand ihren Niederschlag zum einen in der Erringung der Schülerkreismeisterschaft durch Bernhard Schwager, zum anderen in der Integration der Nachwuchskräfte Walter Krämer, Manfred Renner und Erwin Bender in die 1. Mannschaft. Zwischenzeitlich Spielte man in der Bezirksklasse (Bezirk Bruchsal/Karlsruhe/Pforzheim) eine dominierende Rolle.

1973 zogen die Tischtennisfreunde vereinbarungsgemäß in die neu errichtete Schulturnhalle um, wo man auch heute noch spielt.

Für die geschichtlichen Ausführungen danken wir Herrn Günter Stoll.

 

Vereinsvorstände

Den Tischtennisfreunden standen als Abteilungsleiter bzw. als Vorstand der Tischtennisfreunde Untergrombach vor:

1948 - 1954 Franz Lamberth
1954 - 1956 Walter Fetzner
1956 - 1959 Karl Hartlieb
1959 - 1960 Josef Biedermann
1960 - 1961 Otto Böser
1961 - 1968 Günter Stoll

Seit der Gründung der Tischtennisfreunde Obergrombach e.V. waren Vereinsvorstände:

1968 - 1974 Rolf Köhler
1974 - 1976 Günter Stoll
1976 - 1977 Gerhard Alber
1977 - 1980 Erwin Bender
1980 - 2010 Michael Zöller
ab 2010 Sebastian Essig

 

Sportliche Momentaufnahmen

 
Spieljahr Erfolge - Niederlagen - Ereignisse
1969/70 Die erste Herrenmannschaft wird Meister der Kreisklasse B und erreicht dadurch den Aufstieg in die Kreisklasse
1972/73 Bernhard Schwager wird Schülerkreismeister in Einzel und Doppel
1974/75 Die erste Herrenmannschaft wird Meister der Kreisklasse A und steigt in die Bezirksklasse auf. Es spielten : Gerhard Alber, Walter Krämer, Lothar Beinert, Manfred Renner, Bernd Lechner und Wolfgang Wachter
1978/79 Abstieg von der Bezirksklasse in die A-Klasse durch den Weggang von mehreren Spielern der ersten Mannschaft
1979/80

Ein nochmaliger Abstieg in die Kreisklasse B war aufgrund weiterer Spielerabgänge nicht zu vermeiden

Gründung einer Damenmannschaft und Beteiligung an der Spielsaison in der Kreisklasse Damen

1980/81 Die erste Herrenmannschaft wird Meister der Klreisklasse B und erkämpft dadurch den Aufstieg in die neu gegründete Kreisliga
1982/83 Erstmals Gründung einer Mädchenmannschaft und Beteiligung an der Kreisliga Mädchen. Es spielten: Heike Lindenfelser, Karin Schönherr, Gabi Wolf, Greta Schmidt
1983/84 Die Schülermannschaft I wird Meister der Kreisliga Schüler (Michael Kaufmann, Thorsten Degen, Frank Neuberth, Frank Dworschak)
1985/86 Damen werden Zweite in der Kreisliga und erreichen hierdurch den Aufstieg in die Bezirksklasse. Es spielten : Marianne Lamberth, Ute Heidenreich, Jutta Großmann, Iris Reinelt.
1986/87

Abstieg der ersten Mannschaft in die Kreisklasse B

Die Jungenmannschaft wird Meister in der Bezirksklasse und steigt in die Verbandsgruppenliga Süd , der höchsten Spielklasse der Jugend auf. Es sit diesselbe Mannschaft wie 1985

Die Schüler I werden Meister in der Bezirksklasse . Es spielten : Ansgar Meyer, Timo Prestel, Alexander Lauber und Bernd Konrad.

Die Schüler II werden Dritter in der Kreisliga und steigen in die Bezirksklasse Jungen auf. Es spielten: Heiko Koch, Thorsten Krämer, Göran Meyer und Michael Dirringer

1987/88

Die erste Mannschaft wird Meister der B-Klasse, Staffel 1 und Kreismeister der B-Klasse Herren und erkämpfen nach einer Spielsaison den Wiederaufstieg in die Kreisklasse A. Es spielten: Bernd Lechner, Helmut Schwager, Hartmut Reineck, Bertram Schott, Markus Wüste, Bernhard Schwager

Jugendmannschaft wird Kreispokalsieger

Thorsten Degen wird Sieger der Kreisrangliste Jugend

Bernhard und Helmut Schwager erspielen bei den Kreismeisterschaften 1987 Platz 1 im Doppel Herren C2

1991/92

Bei den Stadtmeisterschaften erkämpft Bernhard Schwager im Einzel und zusammen mit Hertmut Reineck im Doppel den Zweiten Platz.

Thorsten Degen wird Kreismeister bei den Kreismeisterschaften in Karlsdorf

1992/93 Die zweite Herrenmannschaft wird Zweiter der Kreisklasse C , Staffel II und erreicht dadurch den Aufstieg in die Kreisklasse Herren B. Es spielten : Bertram Schott, Frank Neuberth, Wolfgang Lang, Helmut Schwager, Maic Lindenfelser, Andreas Butterer, Michael Zöller, Karl-Heinz Doll, Bernd Konrad, Michael Kaufmann und Guido Schwager.
1994/95 Herren I : Aufstieg von Kreisklasse A in die Kreisliga (?????)
1997/98 Herren I : Aufstieg von Kreisliga in die Bezirksklasse
1998/99 Herren I : Bezirksklasse
1999/2000 Herren I : Abstieg Bezirksklasse in die Kreisliga
2000/01 Herren I : Meisterschaft Kreisliga und Aufstieg in die Bezirksklasse
2001/02 Herren I : Meisterschaft Bezirksklasse und Aufstieg in die Bezirksliga
Herren II: Meisterschaft und Aufstieg von Kreisklasse B nach Kreisklasse A
 2002/03

Herren I : Abstieg in die Bezirksklasse
Herren III: Meisterschaft der Kreisklasse B und Aufstieg in Kreisklasse A
(Phlipp Schwager, Albert Oestreicher, Helmut Schwager, Bernd Konrad, Maic Lindenfelser, Sebastian Essig, Andreas Butterer)

 2003/04

Herren III: Abstieg in die Kreisklasse B
Jugend : Meister der Kreisliga
Schüler : 2. in der Kreisklasse

 2004/05

Herren I: Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse

 2006/07 Herren I: Aufstieg aus Kreisliga A(Staffel 1) in die Bezirksklasse
Herren II: 1.Platz in Kreisklasse B (Staffel1)

 2008/09 Schüler I (Diego Nunez, Simon Klotz, Tobias Becker, Felix Schönherr, David Fink) sind Meister der Kreisliga

 2009

Kreismeisterschaften:
Thorsten Degen und Jörn Jork erspielten sich bei den Kreismeisterschaften im Doppel den 2. Platz
Jessica Martin wurde mit Freia Bürklin(TTF Ruit) Kreismeisterin im Doppel Schülerinnen

 

Die Glosse: "Tischtennis, das ist Sport"

Tatsächlich sportlich, wie immer, fahren fast alle aktiven Herren- und Damen-Tischtennisspieler mit ihren sportlichen Autos, jeden Mittwoch und Freitag um 20.00 Uhr an der Parkplatz vor der Schulturnhalle in Obergrombach.
Total durchtrainiert , schlank, frischen Mutes und im Trainingsanzug steigen sie aus ihren sportlichen Autos und gehen sportlich durch den Haupteingang in die Umkleideräume. Nach diesem Vorgang wird zwei Minuten durchgeatmet unddann der Endspurt angetreten.
Meist wird sich jedoch noch vorher eine Zigarette (light) in die beiden Lungenflügel inhaliert.
Nach dieser Erholungspause wird von jedem pflichtbewußten Tischtennisspieler die Halle betreten. Nach dem sportlichen Gruß zu den -Gleichgesinnten wird die Jugend "verabschiedet", da diese ja schon zwei Stunden trainierten.

Doch jetzt steht der schwerste Akt eines jeden Spielers bevor: Er öffnet gelassen seinen Tischtenniskoffer und greift nach seinem Tischtennisschläger( extrem leicht und die Beläge der Spielart angepaßt). Spätestend jetzt denkt jeder Nebenstehende : Man(n) ist der sportlich
Er fordert einen (etwas schlechteren ) Spieler zu einem Duell auf. Sportlich überlässt er dem anderen den Aufschlag.Nun ja, nach etwa einer dreiviertel Stunde Spielzeit kommt die Pause mit Cola und Bier (light).

10 Minuten später wird die zweite Hälfte des Trainings angetreten.
Pünktlich um 21:45 Uhr verläßt der Sportler die Halle mit einem niedergeschlagenen und müden Gesicht (da er wahrscheinlich verloren hat).
10 Minuten Duschen und Fönen; sportlich zieht sich dann ein Viertel des Tischtennisvereins eine Zigarette ( light) rein.
Der sportliche Abschluß dieses Tages endet in der nächsten Kneipe zu "einem" Bier.

Wahrlich Sportlich !

Lutz Leichsenring (1993) in Festschrift des TTF Obergrombach

"Wachwechsel am 24.04.2010"

Stadt Bruchsal dankt Michael Zöller

Vor einer Rekordkulisse fand am Samstag, 24.04.2010 in der Schulsporthalle die Jahreshauptversammlung der Tischtennisfreunde statt.

Es zeichnete sich schon im Vorfeld ab, dass an diesem Tag besonders viele Mitglieder, Freunde und Bekannte anwesend sein würden. Die tatsächliche Zahl von 59 Teilnehmern hat dann doch alle Erwartungen übertroffen. Kein Wunder, dass dies auch die Vorstandsmitglieder bei ihren Reden beeindruckte. Jedem war eine gewisse Nervosität anzumerken. Aber ein bisschen Lampenfieber hat noch keinem geschadet. Zudem war, dem Anlass entsprechend, eine emotionale Beteiligung nicht zu verkennen. Dabei standen doch nur Neuwahlen an! Eigentlich ein normaler Tagesordnungspunkt in den Versammlungen der Tischtennisfreunde. Nicht so an diesem Tag. Michael Zöller hatte schon vorher angekündigt, seinen Posten als Erster Vorsitzender an diesem Tag offiziell niederzulegen.

Michael Zöller und die Tischtennisfreunde. Eine Person und ein Verein, den man in einem Atemzug nennen muss. Es versteht sich von selbst, dass ein Verein solch einen treuen Weggefährten ungern aus der Verantwortung lässt. Aber die Entscheidung wurde von jedem respektiert. Denn wer kann schon auf eine solche Leistung zurückblicken ?

Im Januar 1980 wurde Michael Zöller im Nebenzimmer der alten Festhalle im Alter von 22 Jahren zum Ersten Vorsitzenden der TTF Obergrombach gewählt. Im Nachhinein kann man, ohne besonders beschönigend zu werden, sagen, dass diese Wahl ein Glückgriff für die TTF Obergrombach war. Michael Zöller war 30 Jahre in Folge unser Erster Vorsitzender. Man stelle sich das vor: Dreißig Jahre - und immer mit Engagement dabei. Jeder, der sich im Vereinsleben auskennt, weiß, wie viel Zeit geopfert und Verantwortung getragen werden muss, wenn man eine solche Tätigkeit übernimmt. Die große Zahl der Anwesenden drückte damit den Respekt vor dieser Leistung aus und bestätigte zugleich 30 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Verein.

Da Michael Zöller einen Busführerschein besitzt, haben wir mit ihm halb Europa bereist, Weltmeisterschaften besucht und in den Schweizer Bergen dem Sturm Lothar getrotzt um ein unvergessliches Silvester zu feiern. Dazu kommen unzählige Feste, Wandertage und sonstige Veranstaltungen. Sie alle hier aufzuzählen, fehlt der Platz.

Sein größter Verdienst war jedoch die Integration vom„Exotenverein“ zu einem in der Ortsbevölkerung und in den anderen Vereinen vollständig integrierten und respektierten Sportverein. Die Wahrnehmung der TTF Obergrombach im Ortsgeschehen hat sich unter seiner Führung komplett zum Positiven verändert. Seine Politik war es, auf keinen Fall Prämien an Spieler zu zahlen, um fragwürdige Aufstiege zu erreichen. Dafür hat er lieber in den Breitensport und in die Nachwuchsförderung investiert. Das zahlt sich heute aus. Das Etikett „Randsportart“ können wir getrost zu den Akten legen. Die enorme Zahl unserer Schüler und Jugendlichen spricht hier eine deutliche Sprache.

Diese überaus erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit blieb auch der Stadtverwaltung nicht verborgen. Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick ließ es sich nicht nehmen, Michael Zöller an diesem Abend persönlich die Landesehrennadel Baden-Württembergs anzustecken. In ihrer Laudatio hob sie die Bedeutung des Ehrenamtes im allgemeinen und die Vorbildfunktion Michael Zöllers im besonderen hervor. Sie unterstrich seinen lauteren Charakter, seine weitsichtige Vereinsführung und den damit verbundenen Dienst für die Allgemeinheit.

Genau wie unsere Oberbürgermeisterin sind wir der Ansicht, dass hier eine Ära zu Ende geht. Und genau wie sie, sagen wir hier: „Danke für Alles“.

Verbandspräsident Klaus Hilpp überreichte Michael Zöller die goldene Ehrennadel sowie die Ehrenplakete des Verbandes. Die Ehrenplakete ist die höchste Auszeichnung, die der BTTV (Badische Tischtennisverband) vergeben kann.

Keine Frage, Michael Zöller wird dem Verein mit seiner Erfahrung weiterhin zur Verfügung stehen. Nach der Ehrung durch den Verbandspräsidenten wurde er einstimmig zum Ehrenvorstand ernannt.

Zu seinem Nachfolger wurde Sebastian Essig gewählt. Wir wünschen ihm für diesen Posten ein ähnlich glückliches Händchen wie seinem Vorgänger.